Donnerstag, 11. Januar 2024

Die Stadt steht sternenlos und stumm

 

Die Stadt steht sternenlos und stumm,

Denkmälern scheint der Mond auf ihre Nasen,

Ein Trinker taumelt träumend auf die Straßen

Die taub die Stadt durchzucken, scharf und krumm.

 

Die Toten schlafen still in ihren Betten

Im Erdreich, alle Katzen bleiben aus

Die Nacht durchquillt Geruch von Zigaretten

Und Ascherunen ritzt der Wind vor jedes Haus

 

Und alles, alles! wartet, dass es tage

Und Sonne hell und licht den Schatten schreckt,

Das Strahlenrot die Finsternis verjage!

 

Doch schweigend eingehüllt in Dunkelheiten

Liegt alles wie mit einem Totentuch bedeckt,

Und ungesehen auf des Götterbuches Seiten.

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